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23

Jahre im Vertrieb

10

Jahre als Manager & Leader

10

Jahre Leistungssport im Triathlon

4

Ironman Finish

Robert Brummer

Ein Leben in Extremen

Vollgas ohne Rücksicht auf Verluste – so kann man mein Leben bis ich ca. 30 Jahre alt war, in 5 Wörtern beschreiben. Wenn ich was gemacht habe, dann zu 110%. Heute würde man das „fokussiert“ und „zielstrebig“ nennen. Und ich glaube heute, dass dies mein Rezept für Erfolg aber gleichzeitig auch Misserfolg war.

Mein Erfahrungsschatz

Aus 40 Jahren

40 Jahre voller Höhen und Tiefen. Doch gelernt habe ich aus den Tiefen, den Niederlagen und den Schmerzen wo es keinen Weg an Veränderung vorbei gab. 

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Ein Junge ohne Perspektive

Bereits sehr früh, in der Grund- und Mittelschule wurde ich mit Gewalt und Drogen konfrontiert. Meine Hilfsbereitschaft gerade für die Schwächeren, obwohl ich selber ein Spargeltarzan war, wurde regelmäßig mit Füssen getreten, ungeachtet von den Lehrern oder auch Eltern. Mein Trauma „Schule“ war geboren.

Ohne qualifizierten Abschluss und ohne Selbstbewusstsein verließ ich die Schule Richtung „mal sehen was jetzt kommt, schlimmer kann es ja nicht mehr werden“. Und ich sollte Recht behalten.

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Verkauf und ich - Gesucht und Gefunden

Nach meiner Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement hatte ich mein erstes Date mit dem Vertrieb, bei Mobilcom. Da war er wieder, mein absoluter Fokus und ich wusste, das ist meins. Angefangen im Vertriebsinnendienst konnte ich erste Erfahrungen im Außendienst sammeln, danach folgten weitere 3 Stationen in unterschiedlichen Firmen bis hin zum Key Account Manager.

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Mein Ego war hungrig – Ich will ein IRONMAN werden

Da mir die Anerkennung noch immer zu gering und ich überzeugt war, dass der Ironman (Triathlon mit 3,8k schwimmen, 180k Rad fahren u. 42 laufen) mir diese bescheren würde (dies war mir damals natürlich nicht bewusst), finishte ich nach einem Jahr Training den 1. Ironman in 10h, und das mit lediglich 10h Training pro Woche. Da geht doch mehr, oder?

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Der Aufstieg in die Championsleague – Verkäufer in der Medizintechnik

Zur gleichen Zeit fragte ein mittelständisches Unternehmen das erste mal bei mir an – in diesem Unternehmen bin ich übrigens heute wieder tätig – ob ich mir vorstellen könnte als Verkäufer, Ärzte und Krankhäuser zu betreuen. Ich sagte ab!

Ich und Ärzte betreuen? Ohne qualifizierten Schulabschluss? Mein Selbstvertrauen hatte sich Gott sei Dank nur kurz kritisch geäußert, so dass ich beim 2. Mal zugesagt habe.

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Doppelbelastung IRONMAN-Training und Verkäufer

Aufgrund der unerwartet guten Zeit beim 1. Ironman und der freien Zeitgestaltung im Außendienst hatte ich mir hohe Ziele gesteckt: Qualifikation für die WM auf Hawaii.

Von jetzt auf gleich erhöhte ich mein Trainingspensum von 10h auf ca. 20h die Woche. Zusätzlich änderte ich meine Ernährung um dem Schönheitsideal „Triathlet“ so nah wie möglich zu kommen. Was das anrichten sollte, werdet Ihr in den kommenden Zeilen erfahren.

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Essstörungen und Übertraining

Gezählte Kalorien, Nüchtern-Training und einfach zu viel Training an das ich mich erst schrittweise gewöhnen hätte müssen, haben mich in ein Übertrainingssyndrom befördert. 

Das schlimmste dabei waren die Schlafstörungen. Mehr wie 2-3 Std. Schlaf pro Nacht kamen da nicht zusammen. An Leistung war nicht mehr zu denken. Trotzdem habe ich versucht mit Gewalt weiter zu machen, auch unter Einnahme von Schlafmitteln.

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Der Aufstieg bis zum Vertriebsleiter DACH

Als ich bereits ein Jahr zuvor zum Key Account Manager aufgestiegen war, hatte ich das erste mal Berührung mit Mitarbeiterentwicklung. Ich war nämlich mit gerade mal 29 Jahren verantwortlich, die alten Hasen in Produkte und Verkaufstechniken zu schulen. 1 Jahr später wurde ich dann Vertriebsleiter DACH für den Innen- und Außendienst.

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Der Tiefpunkt - Burnout und Depressionen

Ich war körperlich und nervlich durch den Triathlon kaputt. Meine Ziele unerreichbar. Mein Selbstbewusstsein am Boden. Nun kam auch noch die Verantwortung als Vertriebsleiter oben drauf. Ohne Wissen, Unterstützung und Werkzeuge wurde ich in das Haifischbecken geworfen. 

Plötzlich halfen mir meine verkäuferischen Fähigkeiten nicht mehr weiter. Führungsqualitäten wären gefragt gewesen, doch die hatte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Der Psychische Druck war enorm und ich brach zusammen: Burnout!

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Wie ein Junkie den Zielen hinterher. Folge: Depressionen

Ich wollte es nicht anerkennen und schob alles auf körperliche Ursachen und unglückliche Umstände. Unter Einnahme von Psychopharmaka trainierte ich weiter und nahm am Ironman in Klagenfurt teil, den ich in 09:31h finishen konnte. Danach war Ende.

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Der Preis war hoch

3 Hörstürze, Tinnitus, Bluthochdruck, Gicht, ein weiter anhaltendes Erschöpfungssyndrom, ca. 40 Arztbesuchen, tausende von Euros für Nahrungsergänzungsmittel und 5 Jahre später entschied ich mich, den Sport zu beenden und mein Leben zu verändern.

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Die Entscheidung alles zu hinterfragen und zu ändern

Ich fing an Verantwortung für mich, mein Denken und mein Handeln zu übernehmen. Die Gründe nicht im Außen zu suchen sondern in mir. Eine 5-jährige innere Reise sollte für mich beginnen auf der ich einen Weg und Mittel fand, mich selbst zu „heilen“. 

Heute lebe ich ein Leben ohne Tabletten, in höchster Zufriedenheit, Ausgeglichenheit und höchstem Energielevel. Man kann durchaus sagen, dass ich zu einem anderen Menschen geworden bin.

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Ich möchte helfen

In 2019 entschied ich mich eine Ausbildung zum Business- und Persönlichkeitscoach zu starten, mehr Methoden und Werkzeuge zu erlernen, um anderen Menschen zu helfen, nicht den gleichen Weg gehen zu müssen. Das schöne ist, dass ich diese Erfahrung und Wissen im Sport, privat und speziell im Business Kontext anwenden kann.

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